Info zur CORONA-Krise

Letzte Aktuallisierung :  30.06.2020 / 16:36

Auch den Gefahrgutshop hat die CORONA-Krise erreicht.

Nachdem einige unserer Lieferanten neben Rationierungen von Warenlieferungen zum Teil die Nachlieferung komplett eingestellt hatten, können wir aktuell Ihre Bestellungen wieder aus unseren Lagerbeständen sicherstellen. 

Die Lieferketten sind leider noch immer international unterbrochen.

Diverse Probleme der Zulieferindustrie bestehen weiterhin. 

Hauptsächlich davon betroffen ist unser Sortiment an persönlicher Schutzausrüstung mit den Warengruppen

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir in diesen Bereichen nur "handelsübliche Mengen" und ausschliesslich an gewerbliche Abnehmer bei Lagerbestand liefern.

 

Alle anderen Warengruppen wie z.B. Kennzeichnungen, Brandschutz oder Ladungssicherung und Fahrzeugausrüstungen sind derzeit noch nicht betroffen !

Um der Situation auch mit Rücksicht auf die Gesundheit unsere Mitarbeiter gerecht zu werden, haben wir uns dazu entschieden, unsere Arbeitszeiten der aktuellen Situation anzupassen.

 

Wir stehen Ihnen zu folgenden Kern-Arbeitszeiten zur Verfügung  :

 

Verkauf + Verwaltung

Montags bis Donnerstags von 09:00 Uhr bis maximal 16:00 Uhr
Freitags von 09:00 Uhr bis maximal 14:00 Uhr
Samstag Sonntag geschlossen  

 

Lager + Versand

Monntags bis Donnerstags von 09:00 Uhr bis maximal 15:00 Uhr
Freitags von 09:00 Uhr bis maximal 12:00 Uhr
Samstag Sonntag geschlossen  

 

Außerhalb dieser Zeiten können Sie uns gerne eine Nachricht hinterlassen. Wir rufen Sie gerne zurück :

Telefon :  +49 (0)5121 206960-1

Mail :  vertrieb@gefahrgutshop.de

Bitte sehen Sie derzeit von persönlichen Besuchen zum Schutz Ihrer und unserer Gesundheit ab.

Abholungen sind grundsätzlich ab sofort telefonisch anzumelden !


Allgemeine Informationen

INFORMATIONEN ZU CORONA

Unter den folgenden Inhalten möchten wir Sie zur aktuellen Lage auf dem Laufenden halten : 


Wie kann man sich vor dem Virus schützen

Informationen zum Virus

Worum geht es grundlegend ?

Der sogenannte "CORONA-Virus"  (abgeleitet aus der Virusfamilie "Coronaviridae") ist ein bekannterweise sehr spezieller Virus mit der Bezeichnung  SARS-CoV-2  (severe acute respiratory syndrome coronavirus 2)

Dieser Virus lösst im schlimmsten Fall die Lungenkrankheit COVID-19 (19 aufgrund des erstmaligen Auftritt der Krankheit im Jahr 2019) aus. Eine Virus-Infektion mit SARS-CoV-2 kann sehr milde (mit Fieber und/oder "leichter" Lungenentzündung) verlaufen, aber ggf. auch einen schwerwiegenden Verlauf (bis hin zu schweren beidseitigen Lungenentzündungen mit Lungenversagen) nehmen.

SARS-CoV-2   COVID-19    Informationen Wikipedia (separate Fenster)

 

Wie kann man sich schützen ?

Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegserkrankungen schützen eine gute Handhygiene, Husten- und Nies-Etikette sowie Abstand zu Erkrankten halten auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle angeraten....

 

Ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Allgemeinbevölkerung zum Schutz vor akuten respiratorischen Infektionen sinnvoll ?

In der allgemeinen Bevölkerung sind die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern respiratorischer Infektionen eine gute Händehygiene, korrekte Hustenetikette und das Einhalten eines Mindestabstandes (ca. 1 bis 2 Meter) von krankheitsverdächtigen Personen.


Wenn eine an einer akuten respiratorischen Infektion erkrankte Person sich im öffentlichen Raum bewegen muss, kann das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (z.B. eines chirurgischen Mundschutzes) durch diese Person sinnvoll sein, um das Risiko einer Ansteckung anderer Personen durch Tröpfchen, welche beim Husten oder Niesen entstehen, zu verringern (Fremdschutz). Für die optimale Wirksamkeit  ist es wichtig, dass der Mund-Nasen-Schutz korrekt sitzt (d.h. eng anliegend getragen wird), bei Durchfeuchtung gewechselt wird, und dass während des Tragens keine (auch keine unbewussten) Manipulationen daran vorgenommen werden.


Hingegen gibt es keine hinreichende Evidenz dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Ansteckung für eine gesunde Person, die ihn trägt, signifikant verringert. Nach Angaben der WHO kann das Tragen einer Maske in Situationen, in denen dies nicht empfohlen ist, ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen, durch das zentrale Hygienemaßnamen wie eine gute Händehygiene vernachlässigt werden können.


Davon unbenommen sind die Empfehlungen zum Tragen von Atemschutzmasken durch das medizinische Personal im Sinne des Arbeitsschutzes.


Informationen zu Schutzausrüstungen

EXPORT von Schutzausrüstung seit dem 04.03.2020 verboten

EXPORT-Verbot für Schutzausrüstung seit 04.03.2020

AKTUELLE INFORMATION vom 04. März 2020  :

Exportverbot für medizinische Schutzausrüstung – zentrale Beschaffung durch BMG

Der „Gemeinsame Krisenstab von BMI und BMG, der nach Pandemieplan zur Bekämpfung des Coronavirus gegründet wurde, hat gestern zum dritten Mal getagt und folgende Beschlüsse gefasst:

  1. Der Krisenstab stellt die außerordentliche Dringlichkeit für die Beschaffung medizinischer Schutzausrüstung fest. Das BMG beschafft diese zentral für Arztpraxen, Krankenhäuser sowie für Bundesbehörden.

  2. Im Bundesanzeiger wurde heute eine Anordnung des BMWi veröffentlicht, wonach der Export von medizinischer Schutzausrüstung (Atemmasken, Handschuhe, Schutzanzüge etc.) ins Ausland verboten ist. Ausnahmen sind nur unter engen Voraussetzungen möglich, u.a. im Rahmen konzertierter internationaler Hilfsaktionen.

  3. Der Krisenstab empfiehlt, dass Deutsche im europäischen Ausland, die sich auf Anweisung lokaler Behörden in Quarantäne begeben müssen, diese zu Ende führen. Damit wird entschieden, dass die Landsleute, die in einem Hotel auf Teneriffa in Quarantäne sind, nicht vor dem 10. März 2020 zurückkehren können.

  4. Das Auswärtige Amt nimmt in seinen Reisehinweisen auf, dass auf Kreuzfahrtschiffen ein erhöhtes Quarantäne-Risiko besteht.

  5. Die Zusammenarbeit zwischen Krisenstab und Bundesländern wird verstärkt. Die Bundesländer benennen entsprechende Kontaktpersonen.

Der Krisenstab trifft sich zu seiner nächsten turnusmäßigen Sitzung am Donnerstag, 05.03.2020.

Exportverbot PDF


Informationen zu Transportlösungen

Transport von Desinfektionsmitteln (VG II und III) über 1000 Punkte ohne Bußgeld möglich

BMVI zum Transport von Desinfektionsmitteln (VG II und III)

Aktuell ist laut dem BMVI der Transport von Desinfektionsmitteln der Verpackungsgruppen II und III auch bei Überschreitung der Freigrenzen nach ADR 1.1.3.6 und ggf. ohne Schulungsnachweis bis zum 31.08.2020 NICHT mit Bußgeld bewehrt, bzw. wird von den Kontrollbehörden der "Verstoß als Ordnungswidrigkeit" NICHT verfolgt !

Originaltext BMVI :

Zur Erleichterung der Versorgung mit Desinfektionsmitteln und medizinischen Produkten hat das BMVI mit den obersten Verkehrsbehörden der Länder eine Duldung abgestimmt. Diese ermöglicht, dass Beförderungen im Rahmen von Freistellungen in Zusammenhang mit Mengen, die je Beförderungseinheit befördert werden ("1000 Punkte Regelung" nach 1.1.3.6 ADR), zusätzliche Erleichterungen in Anspruch nehmen können. Dazu gehört u.a. dass kein Beförderungspapier mitgeführt werden muss und die Neukommissionierung von zusammengesetzten Verpackungen vereinfacht wird.

Die Duldung ist sofort anwendbar und hat folgenden Wortlaut:

"Nach Abstimmung mit den obersten Verkehrsbehörden der Länder gebe ich Folgendes bekannt:

Soweit Hygieneprodukte (z. B. Desinfektionsmittel) und medizinische Produkte, die als Gefahrgut der Verpackungsgruppen II und III klassifiziert sind und zur Versorgung im Rahmen der Corona-Pandemie gemäß der Freistellung nach Unterabschnitt 1.1.3.6 ADR befördert werden und hierbei die nachstehenden aufgeführten Verstöße vorliegen, besteht kein öffentliches Interesse an einer Verfolgung dieser Verstöße als Ordnungswidrigkeiten (§ 47 Absatz 1 des OWiG):

  1. Die in der Tabelle in Absatz 1.1.3.6.3 Spalte 3 ADR angegebenen Mengen werden überschritten, jedoch werden je Beförderungseinheit nicht mehr als 500 Liter/kg gefährliche Güter befördert.
  2. Die nach Abschnitt 5.4.1 in Verbindung mit Unterabschnitt 8.1.2.1 Buchstabe a ADR vorgeschriebenen Papiere werden nicht mitgeführt.
  3. Eine Unterweisung nach Kapitel 1.3 in Verbindung mit Abschnitt 8.2.3 ADR ist nicht erfolgt.
  4. Die nach Gefahrstoffrecht gekennzeichneten Innenverpackungen von zusammengesetzten Verpackungen werden ohne ihre Außenverpackung befördert und das Versandstück ist nicht nach Kapitel 5.2 ADR gekennzeichnet und bezettelt.

Diese Vorgehensweise ist befristet bis zum 31. August 2020."

Link BMVI   (siehe -> Nationale Maßnahmen)

Transport von UN 3291 durch Allgemeinverfügung vom 31.03.2020 in loser Schüttung (VC3) in "Standard-Kunststoffsack (200µm)" möglich !

Transport von UN 3373 und UN 3291

Am 18.03.2020 wurde von der BAM eine "Allgemein-Verfügung" zur Beförderung von Gütern der Klasse 6.2 in loser Schüttung veröffentlicht, welche inzwischen ungültig ist.

Diese Verfügung wurde seitens der BAM überarbeitet und in einer neuen Version am 31.03.2020 veröffentlicht :

Verfügung 31.03.20

Laut dieser Allgemeinverfügung sind "alternativ" nun auch Standard-Kunststoffsäcke mit einer Mindestwandstärke von 200µm nutzbar !

Sinn der Allgemeinverfügung ist die Möglichkeit des Transportes von UN 3291 in loser Schüttung im VC3-Container. Hier gibt es allerdings eine größere Problematik auf Seiten der Verbrennungsanlagen : UN 3291 kann dort nicht in loser Schüttung (als sogenannte "Bunkerware") weiter verarbeitet werden ! Die Anlagen arbeiten zum Großteil mit "Faß-Aufzügen", die für den Transport von Sackware nicht ausgelegt sind....   

Lose Schüttung durch Allgemeinverfügung angebracht ?

Da die Sonderabfallverbrennungsanlagen (SAVA) die Stoffe in loser Schüttung nicht annehmen, entsteht für den Beförderer ein weiteres Problem : Wohin nun mit den in loser Schüttung transportierten Säcken ? Hier ist bereits Kontakt zu den Ministerien aufgenommen worden. Wir warten auf weiterführende Informationen dazu...

 

Zu dieser Allgemeinverfügung sind auch weiterhin wichtige Punkte zu beachten.

Wir stellen Ihnen hier ein entsprechendes eigenes Dokument als Informations-Sammlung zur Verfügung. Sofern Ihnen bestimmte weitere Angaben fehlen, informieren Sie uns bitte kurz.

INFO Transport    Neue Version vom 31.03.2020

Aktuell besteht noch ein Problem bei den Entsorgern. Die Säcke können nicht über die sogenannten Faß-Aufzüge weitergeführt werden. Hier gibt es derzeit noch keine entgültige Lösung.

 

Das RKI hat eine "Vollzugshilfe zur Entsorgung von Abfällen aus Einrichtungen des Gesundheitsdienstes" bereits 2015 veröffentlicht :

Vollzugshilfe Abfall     Als Abfallschlüssel ist die ASN  18 01 03  anzunehmen...

 

Weitere Downloads zum Thema Transport von UN 3373 und 3291 :

Beförderungspapiere :

UN 3291 ADR 1.1.3.6   Transport nach ADR 1.1.3.6 unter 1000

UN 3291   Transport kennzeichnungspflichtig

Bitte beachten :  Die "Allgemeinverfügung" muss mitgeführt werden !

 

Verpackungsanweisungen :

P 621   für Abfälle der UN-Nummer 3291, die scharfe Gegenstände enthalten

P 650   für Abfälle der UN-Nummer 3373

 

Alle Angaben ohne Gewähr !

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