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Warndreieck

1-3305 Dreieck mit Köcher

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Grundsätzlich ist ein Warndreieck gem. der Straßenverkehrszulassungsverordnung (StVZO) im § 53 a  1) :

  • in Personenwagen, land- oder forstwirtschaftlichen Zug- oder Arbeitsmaschinen sowie in anderen Kraftfahrzeugen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von nicht mehr als 3,5 to
  • Ausnahmen : Krankenfahrstühle, Krafträder und einachsige Zug- oder Arbeitsmaschinen

mitzuführen.

Quelle :  WWW.JURIS.DE,            siehe Seite 73 ff.

Der Gesetzgeber fordert als minimale Absicherung das sofortige Einschalten des Warnblinklichts sowie das Aufstellen des Warndreiecks in ausreichender Entfernung - bei Dunkelheit auch die Beleuchtung eines liegengebliebenen Fahrzeugs mit dem eigenen Standlicht.

Die Aufstellung des Warndreieckes sollte in Abhängigkeit der am Aufstellort gefahrenen Geschwindigkeit zwischen 100m und maximal 250m liegen.

    • Rechenbeispiel :                                                                                             Bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h legt ein Fahrzeug ca. 35m pro Sekunde zurück. Bei einem Abstand von 100m hat der Fahrer eine Vorwarnzeit von ca. 3 Sekunden. Wir empfehlen, eine Vorwarnzeit von mindestens 5 Sekunden zu erreichen. Die Entfernungen sind in folgender Tabelle dargestellt :  

Geschwindigkeit

m pro Sekunde (ca.)

Strecke in 5 Sekunden

Empfehlung Aufstellort

50

14

69m

100

75

21

104m

150

100

25

139m

150

125

35

174m

200

150

42

208m

250

175

49

243m

250

Dabei sollte beachtet werden, das vor Kurven und unübersichtlichen Streckenabschnitten die Entfernung des Aufstellortes größer bemessen sein sollte als auf übersichtlicher Strecke. 

Ist die Unfall- oder Pannenstelle vom ersten Warndreieck aus nicht zu sehen, sollte das Signal kurz vorher wiederholt werden.

Ist eine Spur nicht mehr befahrbar, sollte ein Warndreieck 50 bis 75 Meter hinter dem letzten Fahrzeug mitten auf der Spur aufgestellt werden, um Auffahrunfälle zu vermeiden

Bei größeren Unfällen ist es sinnvoll, ggf. mehrere Warndreiecke und/oder Warnleuchten aufzustellen.

Nehmen Sie einen freiwilligen Helfer in die Pflicht, zur Absicherung der Unfall- oder Pannenstelle beizutragen.

Beachten Sie beim Aufstellen des Warndreiecks, dass dieses aufgeklappt und dem Verkehr entgegenweisend getragen wird, damit es schon vorher eine Warnwirkung hat.

Kommt es ohne die gesetzlich vorgeschriebenen Sicherungsmaßnahmen zu einem Folgeunfall, muss mit Einbußen beim Versicherungsschutz bzw. mit der  Anrechnung einer Teilschuld gerechnet werden !